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Clubgeschichte

Der  Wiener Rennverein wurde am 7. März 1932 unter Vorsitz des Fürsten Ulrich Ferdinand Kinsky als Präsident der Renn- und Campagnereitergesellschaft und des Proponentenkomitees in Wien gegründet. Von der konstituierenden Generalversammlung wurde Fürst Kinsky als Gründungspräsident mit großer Mehrheit gewählt. Damen, welche Familienangehörige eines Mitglieds oder selbst Rennstallbesitzerin waren, konnten als außerordentliche Mitglieder aufgenommen werden. Sitz des Wiener Rennvereins war das Hotel Bristol, Mahlerstraße 6, 1010 Wien.

Am 9. Jänner 1937 wurde Generalmajor Dr. Carl Graser zum neuen Präsidenten gewählt. Nach dem Anschluß an das Dritte Reich wurden die Satzungen geändert, die Clublokalitäten übersiedelten in die Räumlichkeiten des behördlich aufgelösten Jockey Clubs in den Philipp-Hof, welcher im Februar 1945 samt allen Unterlagen und Archiven des Clubs einem Bombenangriff zum Opfer fiel.

Nach einem Zwischenspiel in der Stiegengasse fand der Wiener Rennverein nun im Palais Pallavicini Unterkunft, dort wurde bereits am 30. März 1946 als Präsident Minister Dr. Eduard Heinl gewählt, seit damals ist der Wiener Rennverein ausdrücklich eine unpolitische Vereinigung, seine Clubräumlichkeiten dienen seither der Pflege der Geselligkeit, internationaler Beziehungen und kulturellen Zwecken. Personen, die Rennstallbesitzer oder Züchter waren sowie Herren, die sich einer Ballotage unterziehen, konnten aufgenommen werden.

Präsidenten nach 1945

Minister Dr. Eduard Heinl
1957:  Dr. Friedrich Baron Haymerle
1973:  Gen.-Dir. Peter Winterstein
1982: RA Dr. Victor Sprosec
1995: MMag. Dr. Franz Graf Marenzi
Seit 2006: Prof. Ulrich Norbert Schulenburg